EINLADUNG THEATETRAUFFÜHRUNG LET`S ACT

Die Theateraufführung ‚Lets Act‘ findet am 14.8. statt.
Einlass 19.00 /Beginn 19.30.
Wie jedes Jahr findet das Abschlussfest im TÜWI statt. Peter Jordan Straße 76, 1190 Wien – erreichbar mit den Bussen 10 A oder 40 A – Dänenstrasse.

Wir freuen uns sehr über euren Besuch!

GRUNDGEDANKE

Die integrativen Sommerprojekte haben die Einbindung von Jugendlichen mit Behinderung zum Ziel. In vier jeweils dreiwöchigen Sommerprojekten kommt eine Gruppe an internationalen Jugendlichen zusammen, um an einem integrativen Projekt – mit interkulturellem und grenzüberschreitendem Charakter – zu arbeiten. Zentral ist die Förderung von Mobilität, Kreativität und Offenheit von Jugendlichen.

ZUR HISTORIE DER PROJEKTE

Der Ursprung unserer integrativen Sommerprojekte geht auf das Jahr 2003 zurück. Ziel war und ist es heute stärker denn je, Barrieren für Jugendliche mit Behinderung abzubauen, um eine Plattform zu ermöglichen, auf der sich jedeR in gleichem Maße einbringen und engagieren kann. Pilotprojekt war das weiter unten beschriebene Projekt Äktschn im Park. Aufgrund der vereinsinternen Nachfrage und des Bedarfs unserer Partnerorganisationen (Einrichtungen für Menschen mit Behinderung) wurden in den Jahren 2005 und 2008 die Projekte Let’s Act und Überdacht etabliert. Wir freuen uns, in diesem Jahr ein weiteres Projekt – Scout it Out – vorstellen zu dürfen (siehe weiter unten).

ZUM INHALT DER PROJEKTE

ZIELE Mit unseren Sommerprojekten wollen wir einerseits interkulturellen Austausch, und andererseits soziale Inklusion fördern. In der Vergangenheit und auf Basis vieler praktischer Erfahrungen war zu erkennen, dass die Partizipation bzw. die Einbindung von Menschen mit Behinderungen gerade auf Basis interkulturellen Austausches bestens gelingt.

Es entsteht ein soziales Feld, in dem alle Akteure, seien es Jugendliche mit unterschiedlichem soziokulturellen Hintergrund oder Jugendliche mit Behinderungen, denselben Zugang haben, und in demselben Maße ihre Erfahrungen und ihre Motivation einbringen können. Diversität als verbindendes Element.

Integrative Sommerprojekte dienen dazu, sich gegenseitig besser verstehen, respektieren und kennen zu lernen. Neben den inhaltlichen Inputs durch interkulturelle Workshops, wird in all unseren Sommerprojekten an Themen gearbeitet, die gruppenbildend und sensibilisierend auf die soziale und kulturelle Vielfalt der TeilnehmerInnen wirken.

ABLAUF Die TeilnehmerInnenzahl beträgt im Durchschnitt 20 Personen pro Projekt – ca. 15 internationale TeilnehmerInnen aus unseren internationalen Netzwerken, und etwa 5 TeilnehmerInnen aus lokalen Organisationen für Menschen mit Behinderungen.

Alle Projekte werden mit und von fachspezifischem Personal durchgeführt. Neben erfahrenen IntegrationsbegleiterInnen werden vor allem Theaterpädagogen, Sonder- und Behindertenpädagogen ihr Bestes dazu beitragen, ein erfolgreiches und auf allen Ebenen integratives Projekt zu garantieren.

Das Rahmenprogramm von allen integrativen Sommerprojekten wird verschiedenste Aktivitäten wie Theater-, Musik, Mal- und andere Kreativworkshops enthalten. Unter anderem werden wir Aktivitäten für die Kinder und Jugendlichen in der Umgebung durchführen.

Teilnehmen an den Projekten können alle Personen, denen das Abbauen von sozialen, kulturellen und physischen Hürden am Herzen liegt. Es gibt weder inhaltliche noch sprachliche Voraussetzungen.

AUSSENWIRKUNG

Alle Projekte werden in unseren nationalen und internationalen Netzwerken vorgestellt und auf unserer Website präsentiert. Wie auch in den letzten Jahren werden wir im Rahmen der Abschlussveranstaltungen der vier Sommerprojekte – neben den interessierten Personen aus der Umgebung – VertreterInnen der Presse und der jeweiligen Bezirksämter bzw. der Gemeinde einladen.

Es ist uns eine bedeutende Aufgabe, die Idee des Projektes zu verbreiten bzw. deren Ziele und Absichten gegenüber der Öffentlichkeit zu vermitteln. So hat uns zum Beispiel im August 2010 Margit Fischer im Projekt Äktschn im Park besucht. Dabei hatten die beteiligten Jugendlichen die Gelegenheit, über das Projekt und Ihre Erfahrungen zu berichten.